Hospitation an der Montessori-Schule Göttingen am 15.02. – von Laura Möller


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Spannende Eindrücke in ein besonderes Schulkonzept konnten wir mit einigen Kollegiat*innen am Mittwoch, den 15.02.2017, an der Montessori-Schule Göttingen gewinnen. „Hilf mir, es selbst zu tun“ lautet ein zentraler Gedanke der Pädagogik nach Maria Montessori. Da sich die meisten von uns, wenn überhaupt, bisher nur theoretisch mit der Montessori-Pädagogik befasst hatten, waren wir umso neugieriger, wie diese im Schulalltag aussehen würde.

 

Am Tag der Hospitation machten wir uns früh morgens munter auf den Weg zu der Schule auf den Zietenterrassen, die von Kindern der Klassen 1 bis 10 besucht wird. Nach einer kurzen Einführung durften wir uns in zwei der jahrgangsgemischten Lerngruppen (Jahrgang 1-6) setzen und das Unterrichtsgeschehen beobachten. Dabei wurde schnell deutlich, dass hier die Freiarbeit im Vordergrund steht. Die Kinder dürfen selbstbestimmt arbeiten und können in einem frei gewählten Arbeitsrhythmus entscheiden, wie, was und wo sie lernen. Statt einer Tafel und Schulbüchern gibt es Regale mit Arbeitsmaterialien. Auch können die Kinder ihren Arbeitsplatz frei wählen und lernen z.B. an Tischen, auf Teppichen oder sogar außerhalb des Schulgebäudes. Diese und viele weitere Eindrücke sammelten wir während der zwei interessanten Stunden in den Klassen. Im Anschluss hatten wir die Gelegenheit der Schulleiterin, Frau Möller, weitere Fragen zum pädagogischen Konzept oder der Schule zu stellen, wofür wir sehr dankbar waren. Ein „Danke“ geht von uns auch an die liebe Sarah, die am Tag der Hospitation leider krank war, uns diesen erfahrungsreichen Vormittag aber überhaupt erst ermöglicht hat.

 

Falls nun das Interesse an der Montessori-Schule Göttingen geweckt wurde, gibt es bald die Chance sich selbst ein Bild zu machen und die Schule am Tag der offenen Tür zu besuchen, der am Freitag, den 31. März, von 14 bis 18 Uhr stattfindet.